Die Geschichte von Neue Akropolis PDF Drucken E-Mail

Neue Akropolis entstand 1957 in Buenos Aires durch die Initiative von Jorge Angel Livraga-Rizzi (1930-1991), Historiker, Schriftsteller und Philosoph. Sein Ziel war es, eine politisch und religiös unabhängige, philosophische Bewegung ins Leben zu rufen, in der die verschiedenen Überlieferungen der Menschheit vergleichend studiert werden, um den Menschen eine ganzheitliche humanistische Bildung zu ermöglichen. Aus dieser Idee konstituierte sich der Kulturverein Neue Akropolis, der in Argentinien Anfang der 70er Jahre aufgrund seiner sozialen und kulturellen Aktivitäten als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde. Heute ist Neue Akropolis als internationaler Kulturverein in über 50 Ländern mit über 200 Niederlassungen vertreten. Über 15 000 aktive Mitglieder, die verschiedenen Konfessionen, Ethnien und Kulturen angehören, geben ein Beispiel für Zusammenleben und gegenseitiges Verständnis. Präsidentin der Organisation ist derzeit Delia Steinberg Guzman, Magistra für Klavier und Geisteswissenschaften.

Internationaler Vizepräsident ist Georgios Alvarado Planas.

In Österreich wurde Neue Akropolis 1978 von Maria Paz de Benito in Wien gegründet. Heute ist der Leiter Hannes Weinelt, Magister für Geschichte und Philosophie.

Der Hauptsitz des Vereins befindet sich in Graz.
 

I. Brüderlichkeit

Ein Ideal der universellen Brüderlichkeit gründet auf dem Respekt gegenüber der menschlichen Würde, unabhängig von ethnischen, kulturellen, religiösen, sozialen oder anderen Unterschieden.

II. Wissen

Eine ganzheitliche Weltsicht durch eine vergleichende Auseinandersetzung mit Philosophien, Religionen, Wissenschaften und Künste zu fördern.

III. Entwicklung

Die Entwicklung der potentiellen Fähigkeiten im Menschen zu unterstützen, um die eigene Persönlichkeit besser entfalten zu können.