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Für eine "Renaissance" der moralischen und spirituellen Werte - Resolution 2005 |
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In der Generalversammlung der Internationalen Organisation Neue Akropolis (OINA) in L´Aquila, Italien, wurde am 24. März 2005 folgende Resolution verabschiedet:
- Die Generalversammlung der OINA bringt ihre Sorge angesichts der Naturkatastrophen zum Ausdruck, die im Laufe dieses Jahres in verschiedenen Gebieten unseres Planeten stattgefunden haben, insbesondere im Hinblick auf die Tsunamis, die Südostasien verwüstet haben oder die Kältewellen in Nordeuropa, die Hunderte Tote gefordert haben. Deshalb empfiehlt die Generalversammlung der OINA ihren anwesenden nationalen Delegationen:
- Aktivitäten zu entwickeln, die der fortschreitenden Klimaveränderung Rechnung tragen und Aufklärungskampagnen über die Notwendigkeit des ökologischen Gleichgewichts zu fördern, um zukünftigen Generationen einen bewohnbaren Planet zu hinterlassen.
- Eine Zusammenarbeit mit anderen Organisationen mit ökologischem oder humanitärem Charakter, um – soweit es möglich ist – immer dann, wenn eine Naturkatastrophe einen bestimmte Region der Erde betrifft, das betroffene Gebiet aufzusuchen oder de notwendige humanitäre Hilfe zu entsenden, um das Leid der betroffenen Bevölkerung, die meist auch sozial und ökonomisch sehr schwach ist, zu lindern.
- Wie schon in der Resolution 2004 der OINA, brachte die Generalversammlung erneut ihre Besorgnis angesichts des Prozesses des fortschreitenden „Mittelalters“ zum Ausdruck, das sich inmitten unserer aktuellen Gesellschaft entwickelt. Die deutlichsten Symptome sind das Fehlen von Werten – nicht nur transzendenter, sondern auch alltäglicher. Dies bringt eine Gesellschaft hervor, in der Menschen sich wie „Wölfe“ begegnen (homo homini lupus) – wie Hobbes sagte. Dem muss durch die Idee Senecas entgegengewirkt werden: „der Mensch ist dem Menschen heilig“ (homo sacra res homini). Die Unsicherheit in den Städten, das Fehlen von sozialer Solidarität, die Gleichgültigkeit angesichts fremden Leids, der materialistische Egoismus, die Konsumsucht, die tägliche Gewalt, die sich in den Kommunikationsmedien niederschlägt – das alles sind nur einige der Symptome einer kranken Gesellschaft, die ins Mittelalter eintritt.
- Deshalb weist die Generalversammlung noch einmal auf den Bericht der Internationale Direktorin hin, den sie dem Europäischen Kongress der OINA im Dezember 2004 in Alicante vorgelegt hat. Hier wird – angesichts dieses psychologischen Verfalls, von dem ein großer Teil der aktuellen Gesellschaft betroffen ist – auf die Notwendigkeit einer sozialen Wachsamkeit hingewiesen. Wie sie damals aufzeigte, sind „mittelalterliche Denkstrukturen“ zu erkennen, die einen Prozess der Zersplitterung hervorrufen, wodurch sich die Individuen im Rahmen von städtischen Strukturen, Sekten und religiösem Fundamentalismus abgrenzen. So entsteht sozialer und psychologischer Separatismus, was Hass, Gewalt und Kriege mit sich bringt. Angesicht dessen empfiehlt sie, mit Intensität zugunsten einer „Renaissance“ moralischer und spiritueller Werte zu arbeiten. Das Ziel ist es, nicht nur diese Werte zu bewahren sondern vor allem, sie den kommenden Generationen zu übermitteln. Durch eine philosophische Haltung dem Leben gegenüber kann man einen Grundkatalog von Werten entwickeln, die auf Solidarität, Toleranz, Freiheit des Geistes und des Glaubens und dem Gefühl der Unabhängigkeit basieren. Das Ziel ist es, von dem moralischen und ethischen Verfall dieser Zeiten nicht mitgerissen zu werden, der u.a. durch Hoffnungslosigkeit der Jugendlichen hinsichtlich ihrer Zukunft, gekennzeichnet ist.
- Die Generalsversammlung der OINA
- möchte ihrer Zufriedenheit Ausdruck verleihen angesichts der verschiedenen Aktivitäten, die von den nationalen Delegationen im Jahre 2004 im Rahmen der sozialen Aktionen, der Toleranz, der Bekämpfung der Diskriminierung und der Freiheit des Geistes durchgeführt wurden.
Sie deklariert, dass die Menschheit die „Heiligkeit“ („Sakralität“) des Menschen nicht vergessen darf. Deshalb empfiehlt sie den anwesenden Delegationen, im Rahmen ihrer verschiedenen Tätigkeiten fortzufahren, an einem Bewusstseinsprozess mitzuwirken, der den Respekt verschiedenen Religionen, Ethnien, sozialen Schichten oder den verschiedenen Geschlechtern gegenüber fördern soll.
- erinnert auch daran, dass die Grundsätze und Statuten der OINA in ihrem ersten Punkt die Notwendigkeit, einer Brüderlichkeit unter den Menschen ohne Unterschied des Glaubens, der Rasse, des Geschlechts oder der sozialen Herkunft fördern, um eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft und internationale Gemeinschaft zu fördern – wie man es auch in der Charta der Vereinten Nationen finden kann.
- beteiligt sich mit ihrer Deklaration des Jahres 2005 am Vorschlag des Europarates, das Jahr 2005 als „Europäisches Jahr des Bürgertums durch die Erziehung“. Das Ziel ist es, in Europa eine Kampagne der Verbreitung von Erziehungsprogrammen zu lancieren. Man hofft, dass eine Erziehung, die auf der Förderung moralischer Werte, der Menschenrechte, der Toleranz und des kulturellen Pluralismus beruht, eine Umkehr in Europa hervorrufen könnten.
- macht darauf aufmerksam, dass im April 2005 ein Warschau (Polen) eine Konferenz über die Rolle der NGOs (Non-Governmental-Organization) im Sektor Erziehung zu einer bürgerlichen Demokratie stattfindet. Den versammelten nationalen Delegationen von Europa wird empfohlen, an diesem Vorschlag mitzuwirken und das vom Europarat begonnene Projekt zu fördern, da einige der grundlegenden Prinzipien der OINA die Förderung der Erziehung der Menschen ist.
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Global denken, lokal handeln - Resolution 2006 |
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In der Generalversammlung der Internationalen Organisation Neue Akropolis (OINA) in Santiago, Chile, wurde am 14. April 2006 folgende Resolution verabschiedet:
Neue Akropolis...
- bekundet, dass sie sich der Ausbildung der Jugend zu Werten der Solidarität und sozialen Verantwortung verpflichtet fühlt. Diese sind mit jenen ethischen und philosophischen Grundsätzen eng verwandt sind, die die Grundlage der Lehren der OINA bilden.
- verbindet sich als internationale Organisation in mehr als 50 Ländern mit dem Prozess der weltweiten Globalisierung, indem sie sich in den Dienst eines besseren Verständnisses unter den Menschen stellt. Deshalb betont sie die wichtige Beziehung zwischen dem Globalen und Lokalen mit dem Ziel, das Lokale nicht durch das Globale auflösen zu lassen. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ setzt die OINA das Zusammenwirken beider Elemente in die Praxis um. Die verschiedenen Niederlassungen von Neue Akropolis, welche die OINA bilden, unterstützen dies und fördern mit ihren jeweiligen Aktivitäten die Entwicklung der lokalen und regionalen Identität. Gleichzeitig vernachlässigen sie nicht die Gesamtheit der internationalen Gemeinschaft und nützen die weltweite internationale Struktur, welche die OINA in den Dienst der lokalen Gemeinschaften und Minderheiten stellt.
- möchte – wie der Generalsekretär der Vereinten Nationen aufgezeigt hat –, im Rahmen der neuen globalisierten Gesellschaft alle Kommunikationsmodelle fördern, indem sie die neuesten Informationstechnologien benützt. Dies tut sie sowohl durch ihre internationale Homepage (www.acropolis.org) als auch durch die nationalen und lokalen Homepages und außerdem durch ihre elektronischen Zeitschriften und allen anderen Kommunikationsmedien, damit die bestmöglichen Kriterien für eine philosophische Ausbildung in die fernsten Winkel der Erde gelangen.
- erneuert ihre Unterstützung für die heutige Gesellschaft, was sich durch die Realisierung spezifischer Hilfsaktionen in verschiedenen Teilen der Welt zeigt, in denen Naturkatastrophen, Armut, Diskriminierung oder Ungerechtigkeit über die am meisten benachteiligten Gesellschaftsschichten hereinbrechen. Im Anuario (Jahrbuch) der OINA (als Druckwerk und CD erschienen) wird aufgezeigt, dass Neue Akropolis bei der Tsunami-Katastrophe im Pazifik, den Erdbeben in Pakistan, den Naturkatastrophen in El Salvador und Guatemala und in unzähligen Hilfsaktionen zugunsten von Waisenkindern, Alten , Krankenhäusern, etc. im Einsatz war.
- betont aufs Neue den Wert der Philosophie als Modell für soziale Verpflichtung, denn das philosophische Wissen fördert Werte, die im Individuum ein Bewusstsein für die gesamte Menschheit hervorbringen. Das erlaubt, die Notwendigkeiten von allen menschlichen Wesen zu erkennen und erweckt den Wunsch, den anderen zu dienen. Die Generalversammlung der OINA betont den praktischen Sinn des philosophischen Wissens als unerlässliches Hilfsmittel, um die heutige Gesellschaft zu unterstützen und in ihr eine größere Solidarität zu erwecken.
- wird ihre vor mittlerweile 49 Jahren begonnene Arbeit fortsetzen und weiterhin alle notwendigen Anstrengungen unternehmen, um so vielen Menschen wie möglich – ohne Unterschied des Glaubens, der Rasse oder des sozialen Standes –jegliche Art von Bildung zukommen zu lassen.
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50 Jahre Ehrenamt im Dienste der Kultur - Resolution 2007 |
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Anläßlich ihrer Generalversammlung 2007 in Brüssel (Belgien) hebt die Internationale Organisation Neue Akropolis (OINA) ihre fünfzigjährige kontinuierliche Tätigkeit zur Förderung des philosophischen Denkens, der Kultur, der internationalen Verständigung, der Toleranz und des Umweltschutzes hervor.
Sie stellt folgendes fest:
- Zur Erreichung obiger Ziele führte sie als internationale Organisation wichtige Tätigkeiten in über fünfzig Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Asien, Afrika und Europa durch.
- Während dieser fünfzig Jahre arbeitete sie mit internationalen, mit nationalen und auch mit regierungsunabhängigen Organisationen eng zusammen. Dies ist aus ihren Aktivitäten und Leistungen ersichtlich, die in den von der OINA regelmäßig herausgegebenen Jahrbüchern ausführlich dokumentiert sind.
- Die von den Vereinten Nationen gebilligten acht Entwicklungsziele des Jahrtausends sollen innerhalb der Möglichkeiten der nationalen Mitgliedsvereine der OINA und im Rahmen derer Aktivitäten weiterhin unterstützt werden, da diese Entwicklungsziele "einen Plan bilden, dem von allen Ländern der Erde und von allen führenden Entwicklungsinstitutionen der Welt zugestimmt wird".
- Angesichts der Zusammenarbeit von nationalen Vereinen mit der OINA in den lateinamerikanischen Ländern und der engen Verbindungen von einigen dieser nationalen Vereine mit der Organization of American States (OAS) beschließt die OINA, weiterhin die wichtige Arbeit der OAS zugunsten der Länder in dieser Region zu unterstützen, insbesondere die Bemühungen der OAS um mehr Ausbildung und nachhaltige Entwicklung.
- Die zur EU gehörenden Mitgliedsländer der OINA sollen den Vorschlag des Europa-Parlaments und den Rat der Europäischen Union unterstützen, das Jahr 2007 als das "Europäische Jahr der Gleichheit und der Gelegenheiten für alle" auszurufen. Dessen Hauptziel ist es, "eine größere Debatte über den Nutzen der Verschiedenartigkeit für europäische Gesellschaften” in die Wege zu leiten und sich “die Rechte der Menschen auf Gleichbehandlung und ein diskriminierungsfreies Leben bewusster zu machen”. Dies ist besonders relevant, da eines der Grundprinzipien in der Gründungscharta der OINA lautet "den Geist der universellen Brüderlichkeit unter Menschen aller Glaubensbekenntnisse, aller Rassen und jeglichen sozialen Hintergrundes" zu fördern.
- OINA als philosophische Bewegung humanistischer Prägung unternahm auf dem Gebiet der kulturellen Entwicklung lobenswerte Anstrengungen, um "Menschen zu befähigen, ihre Potentiale zu entwickeln und durch das Verstehen der Naturgesetze in Harmonie mit der Natur zu leben", wie es in ihrer Gründungscharta heißt. Sie schlägt daher ihren Mitgliedsvereinen weltweit - mit mehreren tausend Mitgliedern - vor, während des kommenden Jahres ihre Aktivitäten zu intensivieren, um die Werte des harmonischen menschlichen Zusammenlebens zu fördern und miteinander daran zu arbeiten, die Grundrechte für ausnahmslos alle Menschen ins Bewusstsein zu bringen und zu verteidigen.
- Die Ökologie- und Umweltschutzarbeit der OINA während dieser letzten fünfzig Jahre hatte eine bedeutende Wirkung auf unseren Umweltschutz. Es ging nicht nur um Prävention, sondern auch um gewagte Rettungeinsätze bei Naturkatastrophen, wo der GEA-Zweig (Aktive Ökologie-Gruppe) von Neue Akropolis eine wesentliche Rolle gespielt hat - wie auch aus zahlreichen Dankschreiben von Regierungen und humanitären Organisationen ersichtlich. Diese sind in unseren Jahrbüchern ausführlich dokumentiert.
Die OINA war - besonders bei jungen Menschen - sehr erfolgreich in der Bildung von Gruppen Freiwilliger, die in der Gesellschaft aktiv sind, indem sie das individuelle mit dem kollektiven Leben verbinden und einen Geist der Solidarität mit den am stärksten benachteiligten Menschen entwickeln.
- In unserer globalisierten Welt entwickelte die OINA einen ausgezeichneten Weg zur Verbreitung des philosophischen Denkens, da ihre Mitgliedsvereine weltweit daran arbeiten, "durch das vergleichende Studium von Philosophie, Wissenschaft, Religion und Künsten eine ganzheitliche Weltsicht zu erwecken", wie es in der Gründungscharta heißt. Dieses Prinzip hat sie die ganzen vergangenen Jahre hindurch maßgebend, um bei der Verbreitung von Kultur und Freiheit des Denkens qualitätsvolle Arbeit zu leisten und dies auch in der Zukunft fort zu setzen.
- Fünfzig Jahre lang entwickelte die OINA gemäß den Grundideen ihres Gründers, dem Philosophen Jorge Ángel Livraga Rizzi, mittels der verschiedenen Aktivitäten ihrer weltweit miteinander verbundenen Zentren eine Kultur der Werteerziehung. Wie die UNESCO später unterstrich, sind Werte ein Faktor bei der Suche nach "allgemeinen Elementen der Spiritualität, die man in allen heiligen Traditionen findet". Diese sind ständig durch die OINA gefördert worden als Teil einer Erziehung zu jenen bleibenden Werten.
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Fortsetzung der ehrenamtlichen Aktivitäten im Dienste der Kultur - Resolution 2008 |
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Die Generalversammlung der IONA (Internationale Organisation Neue Akropolis) möchte bei ihrem jährlichen Treffen, 2008 abgehalten in San Salvador (El Salvador), festhalten:
Im vergangen Jahr, 2007, vollendete man 50 Jahre kontinuierlicher Aktivität im Dienst des philosophischen Geistes, der Kultur, des interkulturellen Verständnisses, der Toleranz und des Umweltschutzes.
Und beschließt:
- Unsere Absicht zu bestärken, die Arbeit an der Entwicklung der Philosophie als Lebenseinstellung, die das Erreichen eines höheren sozialen Bewusstseins sowie einer besseren Selbstkenntnis zum Ziel hat, fortzusetzen. Weiters die Aktivität im kulturellen Bereich weiterzuführen, da wir schon bei etlichen Gelegenheiten gezeigt haben, dass die kulturellen Ausdrucksformen der Menschheit sowohl eine wichtige Basis für bessere zwischenmenschliche Beziehungen darstellt, als auch die Annäherung und das Verständnis zwischen Staaten fördert. Außerdem, das Volontariat als Ausdruck der Selbstlosigkeit und der Solidarität in der Gesellschaft zu fördern, was im Rahmen der gegenseitigen Bemühungen zu einem harmonischeren und respektvolleren Zusammenleben führt.
- Mit der Entwicklung unserer internationalen Programme fortzufahren, welche Aktivitäten im Bereich der Kunst, der Musik, der Humanwissenschaften, der Charakterbildung und der Stärkung des Willens vereinen, so wie sie auch im Jahrbuch, das bei jeder Generalversammlung herausgegeben wird und alle Aktivitäten der IONA aus über 50 Ländern beinhaltet, zu finden sind.
- Die Volunteer-Aktivitäten zu verstärken, die entweder von der IONA selbst, oder in Zusammenarbeit mit der Gruppe für Aktive Ökologie (GEA) in vielen Teilen der Welt durchgeführt wurden. Diese Aktivitäten fanden nicht nur im Bezug auf den Umweltschutz und das ökologische Gleichgewicht statt, sondern auch in der Hilfe bei Naturkatastrophen wie beim Erdbeben in Peru oder in der Entwicklung des Programms „Hestia 2007", welches die Koordination einheitlicher Vorgangsweisen bei Such- und Bergeeinsätzen zum Ziel hat.
- Im Rahmen des Welttages der Philosophie, der aufgrund der Initiative der UNESCO weltweit gefeiert wird, hat die IONA ein umfassendes Programm zusammengestellt, das die Philosophie wieder mit der Kunst, der Geschichte und der Vermittlung von Werten verbinden soll. Dies fand zusätzlich zu den anderen Aktivitäten statt, die auch im Jahrbuch unserer Institution beschrieben sind.
- Die Unterstützung der IONA zum Gedenken des 60-jährigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948-2008) der Vereinten Nationen, und zur Initiative der Europäischen Union, die das Jahr 2008 zum Jahr des interkulturellen Dialogs erklärte, hervorzuheben.
- Zu erwähnen, dass die IONA, auf Einladung der Vereinten Nationen (UNO) und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), bei bedeutenden internationalen Ereignissen teilgenommen hat. Im Speziellen bildete die IONA, zusammen mit anderen internationalen, im Bereich der „Erwachsenenbildung" tätigen Organisationen, einen Teil des Beratungskomitees des interamerikanischen Programms für die Erziehung zu demokratischen Werten und Methoden der OAS. In den letzten Jahren wurde die IONA bei mehreren Anlässen zu der von der Hauptabteilung Presse und Informationen (DPI) der UNO organisierten, weltweiten Konferenz für nichtstaatliche Organisationen (NGOs) eingeladen.
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Politisches Wissen um der Krise zu begegnen - Resolution 2009 |
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Anlässlich ihrer Jahresversammlung 2009 in der Stadt Bol auf der Insel Brac (Kroatien) erklärt die Generalversammlung der OINA (Internationale Organisation Neue Akropolis):
Angesichts der weltweit ausgebrochenen Wirtschaftskrise möchte die Generalversammlung der OINA ihrer Besorgnis darüber Ausdruck verleihen, dass die Krise nicht nur materielle Auswirkungen mit verheerenden Folgen auf die Weltwirtschaft hat, sondern dass sie auch die grundlegenden Werte betrifft, die die Basis menschlichen Zusammenlebens betreffen.
Daher werden folgende Punkte beschlossen:
- Es wird neuerlich der Überzeugung Ausdruck verliehen, dass philosophisches Wissen einer der grundlegenden Wege ist, um die Werte zu stärken und eine stoische Haltung gegenüber den Widrigkeiten des Lebens zu entwickeln; dies hilft den Menschen dabei, Unglücksfällen mit größerer Selbstkontrolle und ruhigerem Gemüt begegnen zu können.
- Da, etymologisch gesehen, der Begriff "Krise" die Bedeutung von "Veränderung" hat, ist somit jede "Veränderung" eine grundlegende Gelegenheit um Bilanz zu ziehen, sowohl individuell als auch kollektiv: Dies kann dabei helfen, zu entscheiden, was dauerhaft und wertvoll und was vergänglich und überflüssig ist. Wie Albert Einstein feststellte, als er von Krisen sprach: „Geben wir nicht vor, dass sich die Dinge ändern werden, wenn wir weiterhin dasselbe tun. Eine Krise kann ein wahrer Segen für jeden Menschen und jede Nation sein, denn jede Krise bringt Fortschritt. Kreativität wird geboren aus der Angst, so wie der Tag aus der Nacht geboren wird. In der Krise werden Erfindungsgeist, Entdeckungen und große Strategien geboren."
- Da jedoch ein großer Teil der Menschheit mittellos ist und die Krise weit davon entfernt ist, ein Stimulus zu sein, kann sie sogar noch tiefer in die Armut führen. Angesichts dessen ist die OINA mit ihren Zentren in über 50 Ländern der Welt in der Lage, wichtige Hilfe zu leisten, indem sie Material sowie psychologische und spirituelle Hilfe für diejenigen anbietet, die diese Hilfe am nötigsten brauchen, um der Krise effektiver gegenübertreten zu können.
- Im Rahmen des Welttages der Philosophie, der auf Initiative der UNESCO weltweit begangen wird, wird die OINA, wie sie es bereits seit drei aufeinanderfolgenden Jahren tut, weiterhin ein umfangreiches Programm mit entsprechenden Aktivitäten erstellen, wobei die Philosophie in Beziehung zu Kunst, Geschichte und der Förderung philosophischer Werte und Ideen gebracht wird. Dazu wird eine breite Palette von Aktivitäten angeboten, wie sie im publizierten Jahrbuch von OINA dargestellt sind.
- Die Generalversammlung der OINA wiederholt ihre Überzeugung, dass es erforderlich ist, weiterhin die Umwelt zu schützen als eine wichtige Unterstützung für die Menschen und einen natürlichen Lebensraum, in dem sie ihre Potenziale und auch das Bewusstsein, dass die Erde die gemeinsame Heimat der Menschheit ist, entwickeln können. Daher wird sie in allen Ländern, wo die OINA Zentren hat, besondere Anstrengungen unternehmen, um ökologisches Gleichgewicht zu fördern, sowohl durch Kurse und Vorträge zur Förderung des Umweltbewusstseins, als auch durch spezifische und praktische Aktionen zum Umweltschutz, wie Pflanzung von Bäumen, Flurreinigung und Pflege, so wie Hilfe im Falle von Katastrophen.
- Wie in der vorjährigen Generalversammlung beschlossen, wird die OINA weiterhin an internationalen Events auf Einladung der UNO und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) teilnehmen, wie es in ihrem Aktivitätenprogramm für die kommende Periode festgelegt ist. Vor allem wird sie weiterhin ihren Beitrag als Mitglied des Beratenden Komitees des Inter-Amerikanischen-Programms zur Erziehung für Demokratische Werte und Praktiken der OAS leisten. Dies geschieht gemeinsam mit anderen Organisationen, die in Lateinamerika im Bereich der „Bürgererziehung" arbeiten.
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Die Geschichte von Neue Akropolis |
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Neue Akropolis entstand 1957 in Buenos Aires durch die Initiative von Jorge Angel Livraga-Rizzi (1930-1991), Historiker, Schriftsteller und Philosoph. Sein Ziel war es, eine politisch und religiös unabhängige, philosophische Bewegung ins Leben zu rufen, in der die verschiedenen Überlieferungen der Menschheit vergleichend studiert werden, um den Menschen eine ganzheitliche humanistische Bildung zu ermöglichen. Aus dieser Idee konstituierte sich der Kulturverein Neue Akropolis, der in Argentinien Anfang der 70er Jahre aufgrund seiner sozialen und kulturellen Aktivitäten als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde. Heute ist Neue Akropolis als internationaler Kulturverein in über 50 Ländern mit über 200 Niederlassungen vertreten. Über 15 000 aktive Mitglieder, die verschiedenen Konfessionen, Ethnien und Kulturen angehören, geben ein Beispiel für Zusammenleben und gegenseitiges Verständnis. Präsidentin der Organisation ist derzeit Delia Steinberg Guzman, Magistra für Klavier und Geisteswissenschaften.
Internationaler Vizepräsident ist Georgios Alvarado Planas.
In Österreich wurde Neue Akropolis 1978 von Maria Paz de Benito in Wien gegründet. Heute ist der Leiter Hannes Weinelt, Magister für Geschichte und Philosophie.
Der Hauptsitz des Vereins befindet sich in Graz. |
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Die Symbolik des Namens "Neue Akropolis" |
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Im antiken Griechenland war “Akropolis” der Name des höchstgelegenen Teils einer Stadt (griech.: akros - hoch, polis - Stadt). Es war der Ort der Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, der natürliche "Kraftplatz" einer Stadt.
Im übertragenen Sinne bezieht sich "Akropolis" auf den höchsten Teil im Inneren des Menschen. Es ist der Ort der großen Träume und Ideale, der höchsten Gefühle und erhabensten Gedanken, die jeder Mensch in sich trägt.
Wir sind der Ansicht, dass die heutige Welt viele "Akropolen" braucht, nicht solche aus Stein, sondern solche, die aus den Hoffnungen und Träumen vieler innerlich junger Herzen besteht. Ein Ort, an dem Menschen sich selbst, die Mitmenschen und die Natur besser verstehen lernen können.
Heute ist Neue Akropolis als internationale NGO in über 50 Ländern der Welt tätig und besteht aus über 15.000 Volunteers und noch viel mehr Sympathisanten, die über 15 Sprachen sprechen und verschiedenster Herkunft und Kultur sind. |
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Die drei Gründungsprinzipien von Neue Akropolis |
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Neue Akropolis ist eine internationale Organisation mit philosophischer, kultureller und sozialer Ausrichtung. Sie wurde 1957 in Buenos Aires/Argentinien vom Historiker und Philosophien Jorge Angel Livraga Rizi (1930-1991) gegründet. Sein Ziel war die Philosophie den Menschen auf eine praktische und anwendbare Weise zugänglich zu machen. Heute ist Neue Akropolis in 50 Ländern vertreten.
Neue Akropolis vertritt ihre Gründungsprinzipien in folgender internationalen Charta:
1 - Brüderlichkeit
Ein Ideal der universellen Brüderlichkeit zu fördern. Diese gründet auf dem Respekt gegenüber der menschlichen Würde, unabhängig von ethnischen, kulturellen, religiösen, sozialen oder anderen Unterschieden.
Es ist notwendig, den Respekt für verschiedene Völker und Traditionen zu fördern, gleichzeitig die Einheit über die Unterschiede hinaus zu stärken, um Menschen, Ideen und Gefühle in einem bereichernden und offenen Zusammenleben zu harmonisieren.
Die Stärke des Ideals der Brüderlichkeit liegt darin das Vereinende vor das Trennende zu stellen. Es beruht auf dem Erkennen von universellen Werten bei gleichzeitigem Respektieren der Verschiedenheiten. Diese sind hinter den regionalen Traditionen und Ausrichtungen in den gemeinsamen ethischen Prinzipien jedes einzelnen zu finden.
Dieses Ideal der Brüderlichkeit fördert den Respekt gegenüber den Menschenrechten und das Erkennen von universellen ethischen Prinzipien.
2 - Wissen
Eine ganzheitliche Weltsicht durch eine vergleichende Auseinandersetzung mit Philosophien, Religionen, Wissenschaften und Künste zu fördern. Eine umfassende humanistische Bildung als Basis für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Welt zur Verfügung zu haben.
Die Liebe zur Wahrheit und zum Wissen geht von der berechtigen Sehnsucht aus, die eigene Einsicht und das Verständnis von sich und der Welt zu entwickeln. Wir verstehen Philosophie als Achse, die die verschiedenen Facetten und Blickwinkeln des menschlichen Wissens vereint. Philosophie vereint Vergangenheit und Gegenwart in einer globalen, umfassenden und integrativen Vision, die immer eine starke Kraft für Entwicklung ist.
3 - Entwicklung
Die Entfaltung der potentiellen Fähigkeiten im Menschen zu unterstützen, um die eigene Persönlichkeit besser entfalten zu können. Die innere Entwicklung des Einzelnen fördern, damit er sich als selbstbewusstes und unabhängiges Individuum erkennen und als Teil der Natur und der Gesellschaft handeln kann.
Der Mensch trägt ein enormes noch nicht umgesetztes Potential in sich. Dieses zu kennen und zu entwickeln ist eine der fundamentalen Säulen des Lebens und einer dauerhaften Zufriedenheit. Die Harmonie zwischen Denken, Fühlen und Handeln ist ein Ziel für jeden Menschen. Eine ausgeglichene und ganzheitliche Entwicklung seiner selbst und die Verwirklichung der besten Werte der menschlichen Natur sind wahrscheinlich die einzige Garantie für das Entstehen einer besseren Welt. |
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Weiterentwicklung der drei Säulen Philosophie, Kultur und Ehrenamt - Resolution 2011 |
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Auf ihrem Jahrestreffen 2011 in Wien (Österreich) möchte die Generalversammlung der IONA mit Nachdruck hervorheben und für dieses Jahr beschließen, dass sie die Entwicklung ihrer drei Säulen, der Philosophie, der Kultur und der ehrenamtlichen Tätigkeit, weiter vorantreibt:
- Sie bekräftigt unsere Überzeugung, dass die Philosophie und der Zugang zum Wissen nicht nur theoretisch sein dürfen, sondern einen praktischen Sinn haben müssen, der es uns erlaubt, das Leben mit Weisheit anzugehen und, wie es uns die Lehren der klassischen Philosophen überliefert haben, durch das Verstehen unserer selbst und durch den Respekt gegenüber den anderen das Glück zu erreichen, als ein Zeichen wahren Zusammenlebens, das uns alle menschlicher und toleranter macht.
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Mit ganzer Kraft an der Entwicklung der Gesellschaft beteiligen - Resolution 2010 |
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Die Generalversammlung der IONA wünscht anlässlich ihrer Jahresversammlung 2010 in Chincha, Peru, folgende Punkte hervorzuheben, und beschließt für dieses Jahr:
- Ihre Verpflichtung für die Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit in Erinnerung zu behalten, so wie sie von der Organisation der Vereinten Nationen definiert wurde. Diese Kultur gründet sich auf die Werte, Haltungen und Vorgehensweisen, die sich in der sozialen Interaktion und im Geist der Solidarität widerspiegeln und inspirieren und die von den Prinzipien der Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie ausgehen, die es ermöglichen, die Konflikte in der internationalen Gemeinschaft durch die Analyse ihrer tiefen Ursachen und mittels Dialog und Verhandlung zu lösen.
- Die Mitglieder und angegliederten Vereinigungen dazu aufzurufen, sich mit ganzer Kraft am Prozess der Entwicklung der Gesellschaft zu beteiligen, sei es durch die Erziehung mittels der Philosophie, die Reflexion und Handlung einschließt, sei es durch das Beispiel harmonischen Zusammenlebens.
- Sich mit der Erklärung der Generalversammlung der Vereinten Nationen solidarisch zu erklären, die das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Annäherung der Kulturen erklärt, und den Mitgliedern und angegliederten Vereinigungen zu empfehlen, im Laufe dieses Jahres Versammlungen und Aktivitäten über den interkonfessionellen und interkulturellen Dialog sowie über die Kooperation zu Gunsten des Friedens zu organisieren.
- Das Bild der internationalen Vereinigung IONA als ein Beispiel der Annäherung zwischen den Kulturen bekannt zu machen, da sie mit ihrer Präsenz in mehr als fünfzig Ländern der Welt erreicht hat, einen andauernden und tiefgreifenden Austausch zwischen den Mitgliedern ihrer angegliederten Vereinigungen zu fördern, und zwar durch das Studium der Philosophie und durch den Beweis der förderlichen Wirkung der Vielfalt und des Erfahrungsaustausches.
- Im Bewusstsein zu behalten, dass das Jahr 2010 auch zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt wurde, da die Organisation der Vereinten Nationen einen Aufruf veröffentlicht hat, in dem sie daran erinnert, dass der Mensch Teil der Natur ist und dass sein Schicksal aufs Engste mit der Biodiversität auf dem ganzen Planeten verbunden ist.
- Die Förderung aller Programme und Aktivitäten zu empfehlen, die es ermöglichen, den unersetzlichen Reichtum des natürlichen Lebens zu schützen, mit dem Ziel, den Verlust der Biodiversität zu verringern und in dem Bewusstsein, dass es für das gegenwärtige und zukünftige Wohlergehen der Menschheit lebensnotwendig ist, das Gleichgewicht des Lebens auf der Erde zu erhalten.
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Internationaler Vizepräsident: Georgios Alvarado Planas |
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Georgios Alvarado Planas wurde 1955 in Madrid, Spanien, geboren. Seit 1980 lebt er in Griechenland.
Ausbildung und Qualifikation: Abslolvent der Rechtswissenschaften der Universität von Deusto und der UNED (Universidad Nacional de Educación a Distancia) in Spanien. MBA (Master of Business Administration) des ICADE (Instituto Católico de Dirección de Empresas), Madrid, Spanien.
Aktivitäten und Aufgaben in Neue Akropolis International: Georgios Alvarado Planas wurde 1972 Mitglied in Neue Akropolis in Spanien, 1980 gründetet er Neue Akropolis-Griechenland. Er baute die Bibliothek "Perikles" in Athen auf, die mehr als 10.000 Bücher hat und eine der größten in Griechenland für Philosophie und Geschichte ist.
Soziale und ökologische Aktionen Georgios Alvarado Planas gründete die griechische Gruppe für soziale und ökologische Aktionen KODE, die das Ziel hat, die soziale Verantwortung durch gezielte Aktionen zu fördern. Sie führt Volunteer-Kampagnen durch und hat mehr als 400 aktive Mitglieder, die ihre Zeit und ihre Anstrengungen zur Verfügung stellen, um die Gesellschaft und die Umwelt zu verbessern.
Im Rahmen der Förderung des sozialen Engagements hat er die Freiwilligen-Bewegung gegründet, in der sich mehr als 60 griechische NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) zusammen geschlossen haben, die seit 2001 die jährliche Freiwilligen-Messe in Athen veranstaltet. Diese Bewegung wird von der Stadt Athen und dem Jugendministerium unterstützt und in den letzten Jahren auch von der EU. |
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Der Gründer von Neue Akropolis: Jorge Angel Livraga Rizzi |
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Professor Livraga, italienischer Abstammung, wurde 1930 in Buenos Aires geboren. Er studierte Medizin, Kunstgeschichte und Philosophie an der dortigen Universität. Er starb 1991 in Madrid.
Er träumte schon in den 50er Jahren von der Gründung einer Schule der Philosophie „im klassischen Sinn“, in der die Ausbildung auf verschiedenen philosophischen und spirituellen Traditionen der Menschheit beruht. Diese soll das klassische Ideal der Philosophie als Weg zu einem menschlicheren und ganzheitlicherem Leben wieder beleben.
Er widmete sein Leben der Brüderlichkeit unter den Menschen, dem Kampf gegen materielle und moralische Missstände und der Verteidigung der Freiheit des Geistes. Er veröffentlichte Studien über antike Kulturen und Zivilisationen, Novellen, philosophische Essays. Für seine Arbeit erhielt er neben weiteren Auszeichnungen das Kreuz von Paris für Kunst und Wissenschaft, 1976 wurde er Mitgliede der Burckhardt Akadmie. 1951 erhielt er den ersten Nationalen Preis für Lyrik in Argentinien.
Jorge Angel Livraga widmete sein Leben dem humanistischen Ideal, das den Menschen inspiriert und ermutigt. |
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Internationale Präsidentin: Delia Steinberg Guzmán |
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Geboren 1943 in Buenos Aires (Argentinien), seit 1975 spanische Staatsbürgerin.
Ausbildung und Qualifikation: Professur für Klavier und Komposition am staatlichen Musik-Konservatorium in Buenos Aires. Studium der Naturwissenschaften, Journalismus, Publizistik und alte Sprachen Staatsexamen in Philosophie an der Universität Buenos Aires.
Als Pianistin gab sie zahlreiche Konzerte bei verschiedenen Vereinigungen und in Radio- und TV-Stationen in Argentinien, Uruguay und Peru. Zur Förderung musikalischer Studien auf internationaler Ebene gründete sie das Musikinstitut Tristan, wo sie seit 1989 Klavier unterrichtet. Dieses Institut ist derzeit in Spanien, Brasilien und Israel in Funktion.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit zur Förderung Neuer Werte rief sie im Jahr 1975 den internationalen „Klavierwettbewerb Neue Akropolis“ ins Leben. Dieser Wettbewerb dient dazu, die künstlerische Laufbahn professioneller Musiker voranzutreiben.
Aktivitäten und Aufgaben in der Internationalen Organisation Neue Akropolis: Im Jahr 1966 wurde Delia Steinberg Guzmán Mitglied der Internationalen Organisation Neue Akropolis. Sie unterrichtet in Neue Akropolis die Fächer Geschichte der Philosophie, Moralphilosophie, Symbologie, Geschichte der Religionen, Östliche Philosophie, Psychologie und metaphysische Ästhetik. Über diese Themen verfasste sie Handbücher (Skripten) als pädagogische Orientierung. Von 1972 bis 1991 war Delia Steinberg Guzmán Direktorin von Neue Akropolis in Spanien. In diesem Zeitraum nahm diese Organisation in mehr als 30 Städten des Landes ihre kulturelle Tätigkeit auf. In den Jahren 1975 bis 1991 leitete sie gleichzeitig als Koordinatorin die Aktivitäten von Neue Akropolis in Europa. Nach dem Tod des Gründers von Neue Akropolis, Prof. Jorge Angel Livraga Rizzi, wurde sie im Jahr 1991 zur internationalen Direktorin gewählt. Seither leitet sie diese Organisation und koordiniert deren Ausbildungstätigkeit in den Ländern, in denen Neue Akropolis agiert.
Für ihre Arbeit als Direktorin von Neue Akropolis erhielt sie im Jahr 1980 den silbernen Verdienstorden der Academie francaise für Kunst, Wissenschaft und Literatur.
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